Informationen zum Rauchen

Deshalb lohnt sich eine Raucherentwöhnung (mit Hypnose) – die positiven Effekte:

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Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich auf jeden Fall. Denn schon nach wenigen Minuten können positive Effekte einsetzen. Der Blutdruck fällt und die Temperaturen von Händen und Füßen normalisiert sich.

Wer durchhält und langfristig mit dem Rauchen aufhört, kann noch für weitere positive Gesundheitseffekte sorgen. Die Tabelle zeigt die Folgen des Nikotinentzugs:

 

  • Nach 20 Minuten .. sinken Herzfrequenz und Blutdruck, da im zentralen Nervensystem weniger vom Stresshormon Domamin freigesetzt wird. 
    Die Durchblutung von Händen und Füßen verbessert sich, die Blutgefäße weiten sich.
  • Nach 12 Stunden .. der Kohlenmonoxid-Level im Blut fällt auf Normalwerte ab. Folge: Unsere roten Blutkörperchen können besser arbeiten, alle Organe werden besser mit Sauerstoff versorgt. Sie fühlen sich bereits agiler.
  • Nach 24 Stunden .. der Geruchs- und Geschmackssinn verbessert sich! Grund: Die Rezeptoren im Mund- und Nasenraum werden wieder sensibler.
  • Nach 2-12 Wochen .. bessert sich Herz-Kreislauf und Lungenfunktion. Die sogenannten Flimmerhärchen in der Lunge nehmen ihre ursprüngliche Funktion wieder auf, transportieren mehr Schleim und Partikel aus den Bronchien ab. 
    Der Kreislauf erholt sich, da der Organismus wieder besser mit Sauerstoff versorgt wird.
    Das Immunsystem beginnt wieder stärker zu werden. Im Tabakrauch stecken über 8000 Substanzen, die das gesamte System belasten – die fallen jetzt weg.
    Ihre Haut sieht jetzt besser aus: Sie ist nicht mehr so fahl und schweißig. Grund: Die verbesserte Durchblutung belebt die Zellen!
  • Nach 3 Monaten ..  die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau beginnt jetzt besser zu werden. Beim Mann werden die Spermien beweglicher, ihre Qualität steigert sich. Rauchen reduziert die Zeugungsfähigkeit um 50 %. 
    Bei der Frau erholen sich die Eierstöcke: Die Eizellen werden besser transportiert. In der Gebärmutter-Schleimhaut lagern sich nicht mehr Nikotin und Schadstoffe ab. Folge: Die Gefahr von Fehl- und Frühgeburten geht zurück. Raucht eine Frau 15 oder mehr Zigaretten täglich, ist das Frühgeburtsrisiko um 58% erhöht.
  • Nach 1-9 Monaten .. bessern sich Husten und Kurzatmigkeit
  • Nach 1 Jahr .. die Lunge hat sich zum Teil regeneriert. Jetzt gehen auch der Raucherhusten und die Kurzatmigkeit zurück, sie können frei durchatmen! Auch die Infektionsgefahr der Lungen (z. B. Bronchitis, Lungenentzündung) wird jetzt erheblich reduziert.
  • Nach 2 Jahren .. entspricht das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen fast nur dem eines Nichtrauchers
  • Nach 5 Jahren .. entspricht das Risiko für einen Herzinfarkt nur dem eines Nichtrauchers
  • Nach 10 Jahren .. ist das Risiko für Lungenkrebs im Vergleich zu einem Raucher halbiert.
    Quelle: american cancer society

Sind (Wasser-)Pfeifen und Zigarrenraucher stark krebsgefährdet?

Grundsätzlich ja, mit ein paar geringen Unterschieden zu Zigarettenrauchern. Pfeifenraucher bekommen etwas seltener Lungenkrebs als Zigarrettenraucher. Die Aufnahme von Schadstoffen bei Wasserpfeifenist höher als bei filterlosen Zigaretten. Zigarrenraucher erkranken häufig an Krebs im Rachenraum weil der Rauch länger im Mundraum gehalten wird, zudem wird der Zigarrenrauch im Regelfall nicht inhaliert.


Sind E-Zigaretten so gefährlich wie Zigaretten?

Bei sogenannten E-Zigaretten wird ein nikotinhaltiger Dampf eingeatmet und kein Tabakrauch. Dennoch sehen Experten gesundheitliche Gefahren. Die Flüssigkeiten enthielten auch giftige Zusätze mit krebserzeugenden Potenzial. Unter bestimmten Voraussetzungen können zudem mehr krebserzeugende Aldehyde freigesetzt werden als bei herkömmlichen Zigaretten.
Quelle: dpa


Erhöht auch Passivrauchen das Krebsrisiko?

Ja. Auch wer von Rauchern umgeben ist und selbst nicht an einer Zigarette zieht, atmet doch verschiedene Schadstoffe ein. Nach Schätzungen den DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum an der Universität Heidelberg) erkranken in 280 Menschen pro Jahr (in Deutschland) durch Passivrauchen an Lungenkrebs, andere Quellen sprechen von 400 Menschen pro Jahr.


Rauchstopp mit Willenskraft – die häufigste Methode mit den geringsten Erfolgschancen!

Die meisten Raucher, die aufhören wollen, setzen nach wie vor auf die Schlusspunktmethode. Das bedeutet, sie bestimmen einen bestimmten Tag, ab dem sie keine Zigarette mehr anrühren wollen. Rückfallquote: 95 %. Studien mit psychologischen und chemischen Hilfsmitteln zeigen, dass der Rauchstopp mit Unterstützung anderer Methoden einfacher und gerade die Raucherentwöhnung mit Hypnose zeigt hohe Erfolgsquoten an.


Sind Light-Zigaretten gefährlicher als full-flavour Zigaretten?

Wenn Raucher glauben, sie könnten mit Light-Zigaretten ihre Gesundheit schonen, dann erweisen sie sich einen Bärendienst. Schon lange ist bekannt, dass Light-Zigaretten die Gesundheit nicht weniger belasten als normale. Neu ist: Sie können sogar noch mehr schaden.

 Mit „leichten“ Zigaretten erweckt die Tabakindustrie den Eindruck, dass diese schadstoffärmer seien als traditionelle Tabakprodukte. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Experimente von US-Forschern mit Stammzellen von Mäusen zeigten, dass der Rauch sogenannter risikoreduzierter Zigaretten mehr schädliche Inhaltsstoffe enthält als gewöhnlicher Tabakrauch. Bisher war über nikotinarme Zigaretten vor allem bekannt, dass sie Raucher dazu verführen, tiefer zu inhalieren und mehr zu rauchen.

„Viele der Chemikalien, die in den schadstoffreduzierten Zigaretten enthalten sind, wurden nie auf ihre Sicherheit getestet. Andere Inhaltsstoffe bezeichnen die Hersteller als sicher“, sagt Studienleiterin Prue Talbot von der University of California in Riverside. „Doch unsere Tests an Mäusen zeigten, dass diese Substanzen die Zellentwicklung stören.“ Die Wissenschaftlerin geht davon aus, dass die Wirkung auch für Menschen zutrifft. Das mache diese Zigaretten besonders für Schwangere riskant.

Für ihre Experimente nutzte das Team von Prue Talbot Stammzellen von Mäusen als Modell für Embryonen im frühen Stadium der Einnistung. Sie setzten die Zellen dem Rauch von normalen und leichten Zigaretten aus. Dabei beeinträchtigte der Rauch aus beiden Quellen die Zellentwicklung. Überrascht waren die Wissenschaftler allerdings davon, dass der blaue Dunst der vermeintlich schadstoffarmen Zigaretten besonders schädlich war. Dabei erwiesen sich der Rauch, der inhaliert wird, und der, der von der glimmenden Zigarette aufsteigt, als gleichermaßen toxisch. Prue Talbot sagt daher: „Frauen sollten sich während der Schwangerschaft weder aktivem noch passivem Tabakrauch aussetzen.“
Quelle: FON, 2008


Rauchverbote wirken!

Das seit 2009 geltende Rauchverbot in öffentlichen Räumen hat in Genf pro Jahr 47 Spitaleinweisungen wegen chronischer Lungenkrankheiten verhindert. Dies entspricht 680 Spitaltagen und Kosten von 1,28 Millionen Franken. Zu diesem Schluss kommt eine im Fachjournal «PLOS One» veröffentlichte Studie.

Wissenschaftler der Genfer Universitätsspitäler (HUG) haben die Fälle von 5345 Patienten untersucht, die erstmals wegen Lungen- und Herzkreislaufkrankheiten ins Spital eingeliefert wurden. Sie litten an chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD), akuten koronaren Herzkrankheiten, Schlaganfall, Lungenentzündung oder akutem Asthma.

Die Patienten waren im Schnitt 67 Jahre alt und blieben für 11 Tage im Spital. Die Daten wurden in vier Zeitabschnitten zwischen 2006 und 2010 erhoben, in denen das Genfer Rauchverbot umgesetzt wurde. Dies enthält auch einen Zeitraum, in dem ein Bundesgerichtsurteil das Rauchverbot vorübergehend aufgehoben hatte.

Zahl der Einweisungen ging zurück

Das Ergebnis: Die Zahl der Einweisungen wegen akuter COPD ging in den vier Zeitabschnitten von 2,45 auf 1,54 pro Woche signifikant zurück. Beim akuten Koronarsyndrom sanken sie lediglich im vierten Zeitraum um rund 10%, was knapp statistisch signifikant ist. Für die anderen drei Krankheiten wurde kein nachweisbarer Effekt durch das Rauchverbot gefunden.

Die Forscher betonen, dass dies die erste Studie ist, die so einen starken Rückgang bei der COPD nachweist, nämlich 46%. «Für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit sind Rauchverbote wahrscheinlich sehr vorteilhaft», schliessen sie. Zuvor hatte eine kanadische Studie eine Abnahme von 27% gefunden.

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist weltweit die vierthäufigste Todesursache. In der Schweiz sind rund 400’000 Personen betroffen, wie die Schweizer Lungenliga auf ihrer Website schreibt.
Quelle: spa


Rauchen ist tödlicher als HIV, AIDS, Malaria und Tuberkolose zusammen!

8 Millionen Rauchertote im Jahr 2030 erwartet!

Im Jahr 2030 werden acht Millionen Rauchertote erwartet, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem neuen Welt-Tabak-Bericht. Bereits heute sterben jedes Jahr 6 Millionen Menschen durch Tabakkonsum – alle sechs Sekunden einer! Zum Vergleich: Das sind mehr Tote als durch HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen!

Nur drastische Maßnahmen könnten diesem fatalen Trend Einhalt gebieten, erklärt die WHO. Heißt: höhere Steuern auf Tabak. Nur 33 der 194 WHO-Länder (die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die 194 Mitgliedstaaten zählt) erheben bisher so hohe Steuern auf Rauchwaren, dass das Dreiviertel des Verkaufspreises ausmacht. Das ist die Höhe, die die WHO für angemessen hält.
vgl: who 

 


Wussten Sie, dass Atemtraining eine gute Vorbereitung zur Raucherentwöhnung ist?

Manche Menschen wenden das Atemtraining auch einfach dann an, wenn sie den Wunsch nach einer Zigarette verspüren.
 

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